WARUM??

Ich werde immer wieder gefragt, weshalb ich den Roman *Rest in peace, Bobby *geschrieben habe. Ehrlich gesagt, ich kann diese Frage nicht beantworten. Als ich mit dem Schreiben begann, gab es in meinem direkten Umfeld ausnahmsweise mal nichts, was mich hätte veranlassen können, über das unbeliebte Tabuthema Tod und Freitod zu schreiben. Möglicherweise hatte ich erst zu diesem Zeitpunkt die vielen Suizide verarbeitet, die mich seit meinem 17ten Lebensjahr begleiteten. Kann sein, dass zeitgleich auch erst der Verarbeitungsprozess über das unsägliche Sterben meines Vaters abgeschlossen war.

Möglicherweise suggerierte mir mein Unterbewusstsein, damit all jenen gerecht zu werden, für die Suizid die einzig verbleibende Möglichkeit war, um von ihren physischen oder psychischen Qualen erlöst zu werden. Ich wollte, dass die Rufe jener erlöschen, die sich aus Unwissenheit oder dümmlicher Arroganz anmaßen, „Selbstmörder“ Feiglinge zu nennen.

Auch möchte ich gern Fürsprecher derer sein, die vergeblich darauf hofften, Helfer zu finden, die ihrem Leben ein Ende setzen, weil sie es aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Hinfälligkeit nicht mehr selbst ausführen konnten.

Anhand von Beispielen über Menschen die diesen Leidensweg gehen mussten und mir persönlich nahe standen, erhoffe ich mir, ihnen postmortum gerecht zu werden. Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich den Verstorbenen, mit Ausnahme meiner eigenen Angehörigen einen fiktiven Namen gebe. Es liegt mir fern, Angehörige oder Freunde dieser Verstorbenen zu kränken, oder traurig zu machen.

Einzelne Artikel, die ich in unrelmäßigen Abständen schreibe, sind nicht Inhalt des Buches:*Rest in peace, Bobby.*

 Auszüge daraus, sind unter Leseproben zu finden.

 

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